Nach Ede Kowalski ist Nanuk das zweite kostenlose Werbespiel, das die Agentur Phenomedia nach der berühmten Virtuellen Moorhuhnjagd fertiggestellt hat - diesmal im Auftrag der Firma RealMedia. Im DirectX-Spiel steuert der Spieler den kleinen Eskimo-Jungen Nanuk. Er möchte zurück in sein Dorf und in die Arme seiner Freundin, treibt aber gerade mit einer Scholle Packeis ab, die sich vom großen Gletscher abgerissen hat. Um das Spiel doch noch zu meistern, muss Nanuk auf treibenden Eisschollen einen Meeresarm überqueren - nach dem bewährten Frogger-Prinzip. Dabei kann Nanuk vorsichtig von einer Scholle zur anderen schreiten oder aber mit der Leertaste einen großen Hüpfer wagen. Nicht alle Eisschollen tragen das Gewicht des Jungen. Auf anderen warten wilde Tiere darauf, sich einen Extrahappen Eskimo zu gönnen.
Gelungen ist die Vielzahl weiterer einfallsreicher Powerups und Überraschungen, die sich durch Überlaufen leicht aufnehmen lassen. Nanuk ist im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern recht schwierig zu spielen, da immer wieder die Gefahr besteht, ins eiskalte Wasser zu fallen und ein Leben zu verlieren. Der Spieler hat drei Minuten Zeit, um Nanuk zum Ziel zu bringen.