Ab 200 Euro teuren Grafikkarten dürfen Sie selbst bei aufwändigen Spielen und komplexen Multimedia-Anwendungen kompromisslose Leistung erwarten. Denn die Karte kann der CPU viel Arbeit abnehmen und eignet sich hervorragend für parallel ausgeführte Berechnungen. Mit unserer praktischen Sortierfunktion und dem integrierten Preisvergleich unserer Bestenliste ermitteln Sie das passende Gerät nach Ihren Wünschen.

Platzierung Preis Note Pro & Contra Fazit Multimedia-Leistung Spiele-Leistung Ausstattung Umwelt und Gesundheit PCW Service 5% Grafikprozessor (Takt) Grafikspeicher/Typ/Takt/Busbreite Video-Anschlüsse Anzahl gleichzeitig anschließbarer Bildschirme Beigelegte Adapter Programme/Spiele Spiele-Leistung: Battlefield 3/Anno 2070/Tomb Raider DirectX 11 3D Mark 11 Extreme-Preset: Ice Storm/Cloud Gate/Fire Storm Multimedia-Leistung: Direct Compute (Computemark, 1920 x 1080 Pixel, Preset: Complex) Stromverbrauch: Idle/Last Betriebsgeräusch: Idle/Last Temperatur: Idle/Last
1 Asus Strix GTX 980 Ti Asus Strix GTX 980 Ti 2.16

+ genug Leistung für UHD-Gaming

+ semi-passive Kühlung

+ unauffälliges Betriebsgeräusch

- hoher Stromverbrauch

- spärlicher Lieferumfang

Die Strix-Version der GTX 980 Ti von Asus arbeitet ebenfalls mit einer semi-passiven Kühlung, die bei geringer Last unhörbar ist. Auf die Unterseite verbaut der Hersteller ein Backplate, während sich Overclocker über zusätzliche Stromphasen und speziell beschichtete Komponenten freuen, die kühler und zuverlässiger arbeiten sollen. Ab Werk sind die Taktraten recht stark erhöht, was sich auch positiv auf die Leistung auswirkt – auch hier ist UHD-Gaming weniger das Problem: GTA 5 läuft fast mit 60 Bildern pro Sekunde! Zwar arbeitet die Karte dabei immer noch recht energieeffizient, benötigt aber mehr Watt als die direkte Konkurrenz.

1.48

1.76

3.69

2.06

2.49

Nvidia GM200 (1190 MHz)

6144 MB GDDR5-RAM / 1800 MHz / 384 Bit

3x Displayport, 0x Mini-Displayport, 1x HDMI, 0x Mini-HDMI, 1x DVI, 0x VGA

4

1x Stromkabel

Asus GPU Tweak II und APRP, Xsplit Gamecaster, Google Chrome/nicht vorhanden

128/101/72 Bilder/s

/4593/16 563 Punkte

3675 Punkte

104/406 Watt

0,0/1,0 Sone

34 / 81° Celsius

2 Sapphire R9 Fury X Sapphire R9 Fury X 2.63

+ Flüssigkühlung

+ innovative Speicher-Technik

+ schnellste AMD-Karte im Test

- üppiger Lieferumfang

- nur bedingt UHD-Gaming-tauglich

Das aktuelle AMD-Topmodell ist nur in der Referenzversion erhältlich und arbeitet als einzige Grafikkarte im Test mit einer geschlossenen Flüssigkühlung, die einen 120-Millimeter-Radiator sowie einen gleich großen Lüfter für den Wärmeaustausch nutzt. Entsprechend gut steht es auch um die Temperaturen, die in unseren Tests maximal auf 58 Grad Celsius steigen, während der Lüfter mit maximal 1,7 Sone arbeitet – damit ist die Karte hörbar, aber nicht nervig. Eine weitere Neuheit ist der Einsatz der neuen Speicher-Technik HBM. Doch trotz allem kann die Fury X von Sapphire nicht mit den stark übertakteten 980 Ti mithalten, ist dafür aber die beste AMD-Karte im Test – und verbraucht sogar oftmals weniger Strom als die hochgezüchteten Nvidia-Modelle!

1.10

2.72

3.67

2.33

3.27

AMD Fiji (1050 MHz)

4096 MB HBM / 500 MHz / 4096 Bit

3x Displayport, 0x Mini-Displayport, 1x HDMI, 0x Mini-HDMI, 0x DVI, 0x VGA

4

1x HDMI-Kabel, 1x DVI-auf-Displayport

nicht vorhanden/nicht vorhanden

89/79/67 Bilder/s

/3977/13 955 Punkte

3910 Punkte

110/393 Watt

1,5/1,7 Sone

29 / 58° Celsius

3 Sapphire Tri-X R9 Fury Sapphire Tri-X R9 Fury 2.68

+ genug Leistung für 1080p und 1440p

+ semi-passive Kühlung

+ üppiger Lieferumfang

- nur bedingt UHD-Gaming-tauglich

- langes Kühlsystem

Die „Fury ohne X“ von Sapphire ist eigentlich eine recht kompakte Grafikkarte, doch weil der Boardpartner die Taktraten stark erhöht hat, musste auch eine standesgemäße Kühlung her: Das Tri-X-Kühlsystem arbeitet mit drei semi-passiven Lüftern und ist sogar länger als das eigentliche PCB der Grafikkarte selbst. Das Betriebsgeräusch ist auch unter Last unauffällig Der Grafikchip ist im Vergleich zu Fury X etwas leistungsreduzierter und arbeitet unter anderem mit weniger Shader-Einheiten und verzichtet auf eine Flüssigkühlung – dafür benötigt sie aber auch weniger Strom. Die Leistung ist durchweg ordentlich und locker über den 390X-Modellen – in UHD müssen Sie für wirklich flüssige Bildraten aber die Details reduzieren.

1.41

2.96

3.67

1.98

3.27

AMD Fiji (1040 MHz)

4096 MB HBM / 500 MHz / 4096 Bit

3x Displayport, 0x Mini-Displayport, 1x HDMI, 0x Mini-HDMI, 0x DVI, 0x VGA

4

1x HDMI-Kabel, 1x DVI-auf-Displayport

nicht vorhanden/nicht vorhanden

86/77/53 Bilder/s

/3766/13 178 Punkte

3676 Punkte

102/383 Watt

0,0/1,1 Sone

38 / 71° Celsius

4 Asus Strix R9 390 Asus Strix R9 390 3.07

+ genug Leistung für 1080p und 1440p

+ semi-passive Kühlung

- hohe Betriebstemperaturen

- hoher Stromverbrauch

- spärlicher Lieferumfang

Asus stellt die einzige R9 390 im Test, die als Strix-Version mit zwei semi-passiven Lüftern und speziell verarbeiteten Komponenten arbeitet. So soll die Karte kühler und bei höheren Taktraten stabiler laufen. Allerdings messen wir maximal 89 Grad Celsius, was recht hoch ist. In Sachen Grafik-Leistung muss sich die Karte aber nicht vor den eigentlich stärkeren 390X-Modellen nicht fürchten und arbeitet fast auf dem gleichen Niveau – für 2160p ist die Karte für maximale Details zu schwach, weshalb Sie an den Stellschrauben drehen müssen. Beim Strombedarf langt die 390 aber ordentlich zu!

2.33

3.44

3.69

2.65

2.49

AMD Hawaii (1050 MHz)

8192 MB GDDR5-RAM / 1500 MHz / 512 Bit

3x Displayport, 0x Mini-Displayport, 1x HDMI, 0x Mini-HDMI, 1x DVI, 0x VGA

4

1x Stromkabel

Asus GPU Tweak II und APRP, XSplit Gamecaster, Google Chrome/nicht vorhanden

80/74/56 Bilder/s

/2879/11 145 Punkte

2856 Punkte

111/439 Watt

0,0/2,1 Sone

37 / 89° Celsius

5 MSI R9 390X Gaming MSI R9 390X Gaming 3.08

+ genug Leistung für 1080p und 1440p

+ niedrige Betriebstemperaturen

+ semi-passive Kühlung

- nur bedingt UHD-Gaming-tauglich

- hoher Stromverbrauch

Das Kühldesign namens Twin Frozr V soll den AMD-Hawaii-Grafikchip noch besser und leiser kühlen: In den Tests bewahrheitet sich diese Behauptung mit einer Temperatur von höchstens 77 Grad Celsius und einem noch unauffälligen Betriebsgeräusch von 1,2 Sone – im Leerlauf stehen die beiden Lüfter sogar komplett still. Die Spiele-Leistung in Ultra-HD ist nur bedingt gegeben, die Auflösungen darunter packt die Karte problemlos. Der Stromverbrauch ist mit 467 Watt (gesamte Testplattform) allerdings viel zu hoch! Der Software-Lieferumfang kann sich wiederum sehen lassen, da sich beispielsweise das beliebte Afterburner auf der Treiber-CD befindet.

2.02

3.23

4.21

2.67

3.03

AMD Hawaii (1080 MHz)

8192 MB GDDR5-RAM / 1500 MHz / 512 Bit

1x Displayport, 0x Mini-Displayport, 1x HDMI, 0x Mini-HDMI, 2x DVI, 0x VGA

4

nicht vorhanden

MSI Utilities (Kombustor, Live Update 6, Afterburner), Google Chrome, Notron Internet Security (60-Tage-Testversion)/nicht vorhanden

83/71/63 Bilder/s

/3051/11 736 Punkte

3087 Punkte

110/467 Watt

0,0/1,2 Sone

37 / 77° Celsius

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