Der FourThirds-Standard von Olympus ist per se für die Digitalfotografie optimiert, deswegen sind alle Objektive neu, und es gibt keine Unterscheidungen zwischen digital und nicht-digital. Während Konica-Minolta noch zwischen digitalen „DT“-Modellen und analogen Objektiven ohne diesen Zusatz unterschied, koexistieren bei Sony beide Linien ohne klare Trennung.
Für alle anderen Objektivaufnahmen gibt es die (zum Teil jahrezehntealten) Modell-Linien für analoge Kameras und digital optimierte parallel. Letztere versuchen trotz des suboptimalen Verhältnisses zwischen Sensorgröße und Bajonettposition optimale Abbildungsleistungen zu erreichen. Zudem reagieren die Bildsensoren viel heftiger auf „Fehlbelichtungen“ wie Reflexe innerhalb der Kamera und bevorzugen stark senkrecht einfallendes Licht. Dafür werden die Linsen neu berechnet und positioniert.
Bei Canon gibt es mit der Objektivserie EF-S gar einige Weitwinkelobjektive, deren Bauform inkompatibel zu den analogen, jedoch auch zu einigen DSLRs von Canon ist. Aber: Ein Vollformatobjektiv kann auch ganz ohne Digitaloptimierung ein Digitalobjektiv durchaus ausstechen, wenn es gut genug ist und gekonnt eingesetzt wird.
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