Android / SmartphoneDirk Bongardt
Musiksammlung verwalten: iTag Music Tag Editor - Android-App im Test
Mit dem iTag Music Tag Editor lassen sich die Meta-Informationen wie Künstler, Album, Erscheinungsjahr, aber auch das Coverfoto, in Musikdateien korrigieren oder ergänzen.
Fast jeder hat in seiner Musiksammlung ein paar Songs, bei denen der Player beim Abspielen lediglich „unbekannter Interpret“, „unbekanntes Album“ und eine Platzhaltergrafik anstelle eines Coverfotos zeigt. Mit dem iTag Music Tag Editor lassen sich solche Informationen nachträglich ergänzen oder korrigieren. Ist der Name des Albums korrekt angegeben, kann iTag Music Tag Editor das zugehörige Coverfoto aus einer Datenbank ergänzen – im Test ging das genau einmal schief, als die App einem Song ein anderes Album der selben Band zuordnete.
Registrieren?
Irritierend: Beim ersten Start der App erschien unserem Tester ein Registrierungsformular. Dass er auf die Registrierung verzichtete, erwies sich im weiteren Verlauf jedoch nicht als Nachteil. Die Aufforderung „Register“ bleibt allerdings im Hauptmenü erhalten. Die beiden wichtigen Schaltflächen „Songs“ und „Album“ ermöglichen einen gezielten Zugriff auf die Musiksammlung, ein genaueres Filtern der gespeicherten Musik ist aber nicht möglich. Es fehlt auch eine Option, nur Songs mit fehlenden Tags zu selektieren. Immerhin bietet die Menütaste die Option, die Coverbilder bereits in der Songliste anzuzeigen. Das Design ist eher schlicht, eine Dokumentation fehlt.
Fazit zum Test der Android-App iTag Music Tag Editor
Mal schnell ein paar Metadaten nachtragen, dafür ist der iTag Music Tag Editor gut. Geht es um größere Songmengen, ist die Handhabung mühsam.
Gesamtnote: 2,49
Funktionalität: 2,30
Bedienung und Support: 2,50
Design: 3,00