Android / SmartphoneDirk Bongardt
Medizin: eErsteHilfe - Rotes Kreuz - Android-App im Test
Für alle medizinischen Notsituationen hält eErste Hilfe eine Liste von Sofortmaßnahmen bereit. Die App umfasst auch grundlegende Verhaltensregeln zur Unfallverhütung und in Gefahrensituationen.
Einen Erste-Hilfe-Kurs kann und will die App des österreichischen Roten Kreuzes nicht ersetzen. Sie eignet sich aber, um die einmal gelernten Maßnahmen aufzufrischen. Für Notfälle ist sie jedoch nur bedingt geeignet. Im Ernstfall muss der Helfer nämlich erst einmal herausfinden, ob der Notfall unter „Regloser Notfallpatient“, „Akute Notfälle“, „Wunden“ oder „Knochenverletzungen“ behandelt wird. Auch zur Grob-Diagnose, etwa um einen Sonnenstich von einem Kollaps oder einer Unterzuckerung abzugrenzen, bietet die App wenig Informationen.
Kurzer Blick, schnelles Handeln
Wer die App installiert, sollte sich möglichst schon vor einem Notfall damit vertraut gemacht haben. Ungeschickt: Die App startet nicht mit der Übersicht der Notfälle und Erste-Hilfe-Maßnahmen, sondern mit einem Startbildschirm, über den sich die nur in Österreich relevante Notrufnummer 144 wählen und eine Suchfunktion aufrufen lässt. Schneller zum Ziel führt die Rubrik „Erste Hilfe“, wo, sortiert nach Notfällen, in knappen Worten beschrieben wird, was in welchen Fällen zu tun ist. Gut: Viele Handgriffe werden zusätzlich auf Fotos dargestellt. Schlecht: Die Schrift ist relativ klein und lässt sich auch nicht vergrößern.
Fazit zum Test der Android-App eErsteHilfe - Rotes Kreuz
Nur bedingt notfalltauglich, aber gut, um gelegentlich seine Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Einige Details ließen sich aber noch besser machen.
Gesamtnote: 2,43
Funktionalität (45 %): 2,50
Bedienung und Support (40 %): 2,50
Design (15 %): 2,00