Android / SmartphoneDirk Bongardt
Nerd-Fun: Wind OS - Android-App im Test
Die App Wind OS stellt auf dem Android-Gerät eine Benutzeroberfläche dar, die optisch an Windows XP erinnert. Ein Browser, ein Editor für Notizen und das Spiel Minesweeper sind unter der Oberfläche nutzbar.
Der Start ist vielversprechend: Wind OS simuliert das Hochfahren eines Desktop-PCs, inklusive BIOS-Meldungen, Lüftergeräusch und Windows-Bootscreen. Nach ein paar Sekunden steht ein „Betriebssystem“ zur Verfügung, dessen Look and Feel deutlich an Windows XP angelehnt ist. Doch mehr als eine amüsante Spielerei ist das ganze nicht: Unter „Windows“ lassen sich eine (schwache) Notizenverwaltung, ein einfacher Browser und das Spiel Minesweeper starten, zusätzliche Anwendungen sind nicht vorgesehen. Unterdessen ertönt ununterbrochen ein simuliertes Lüftergeräusch aus dem Smartphone und raubt selbst dem eingeschworensten Windows-Fan den letzten Nerv
Schlecht genutztes Querformat
Dass es sich eher um eine Spielerei als um eine ernst gemeinte Arbeitsoberfläche handelt, zeigt sich beim Öffnen der Apps: Zwar nutzt Wind OS das Querformat, doch Browser oder Notizen-Editor belegen nur etwa zwei Drittel der möglichen Breite, und sind dadurch recht sperrig zu bedienen. Bedienen lässt sich Wind OS im übrigen tatsächlich wie Windows: Es gibt einen Start-Button, eine Taskleiste und Verknüpfungen auf dem Desktop – die Illusion ist den Entwicklern also einigermaßen gut gelungen.
Fazit zum Test der Android-App Wind OS
Wind OS bringt den Desktop auf den Homescreen. Brauchbar ist die Windows-Simulation aber nur zu Unterhaltungszwecken
Gesamtnote: 2,98
Funktionalität (45 %): 4,00
Bedienung und Support (40 %): 2,50
Design (15 %): 1,20
Die Android-App Wind OS stellt auf dem Smartphone eine Benutzeroberfläche dar, die optisch an Windows XP erinnert. Browser, Editor und Minesweeper sind nutzbar.
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