Android / SmartphoneDirk Bongardt
Videos übertragen: VLC Streamer Beta - Android-App im Test
Mit dem VLC Streamer Beta lassen sich Videos, welche auf der Festplatte eines PC oder Mac liegen, auf das Android-Gerät streamen. Nötig ist dazu die Installation einer Helper-Software auf dem betreffenden Rechner.
Ein paar Terabyte an Videos auf der PC-Festplatte? Der VLC Streamer Beta holt diese Videos auf jedes Android-Gerät im lokalen Netzwerk. Voraussetzung ist, dass die auf dem bekannten Mediaplayer basierende Software „VLC Streamer Helper“ von der Website des Entwicklers geladen und auf dem Rechner installiert wird. Läuft die Software auf dem betreffenden Rechner, erkennt die Android-App diesen und ist in der Lage, dessen komplettes Dateisystem (!) nach Videos zu durchsuchen. Achtung: Per Default bietet die Software keinerlei Schutz vor unbefugtem Zugriff. Hat der Nutzer ein Video ausgewählt, dauert es einige Sekunden, bis es auf dem Android-Gerät startet. Im Test ruckelten Spielfilme allerdings gewaltig.
Kaum Konfigurationsaufwand
Wer sicher ist, dass sich keine Unbefugten im lokalen Netzwerk tummeln, kann Software und App starten und dann ohne weitere Einrichtung verwenden. Empfehlenswert ist es dennoch, in der PC-Software ein Passwort zu hinterlegen, um Dritten den Zugriff auf das komplette Dateisystem nicht zu leicht zu machen. Dieses Passwort muss der Nutzer dann auch in der App angeben, und kann danach seinen Rechner nach interessanten Videos durchsuchen. Das Design der App ist eher zweckmäßig als hübsch, die meiste Zeit dürfte es aber ohnehin von einem Vollbild-Videofenster verdeckt sein. Die App umfasst eine ausführliche, allerdings in englischer Sprache gehaltene Hilfe.
Fazit zum Test der Android-App VLC Streamer Beta
Videos mit Hilfe von VLC vom PC auf ein Android-Gerät streamen, dafür gibt es einige Apps. Diese hier erspart dem Nutzer Konfigurationsaufwand.
Gesamtnote: 2,88
Funktionalität: 3,50
Bedienung und Support: 2,50
Design: 2,00