Android / SmartphoneDirk Bongardt
Musik: PocketBand Lite - Android-App im Test
PocketBand Lite bietet einen kompletten Sequenzer für Android, mit dem sich Loops aus Aufnahmen, Drums, Synthesizern und Modulatoren abmischen, mit Effekten anreichern und als MP3-Songs oder Klingeltöne exportieren lassen.
PocketBand ist nicht nur der Name der App, sondern auch eine Musiker-Community. Wer sich dort registriert, kann seine mit der App erstellten Werke anderen präsentieren, gemeinsam Sounds abmischen und die Musik anderer Teilnehmer anhören und überarbeiten. Ohne Anmeldung bei der Community lässt sich die App nur teilweise nutzen. Sie macht aus dem Smartphone ein Aufnahmegerät und stellt internetbasiert einen 12-Kanal-Sequenzer, einen polyphonen Synthesizer, eine Drum-Maschine und einen Modulator zur Verfügung. Die App richtet sich eindeutig an musikalisch ambitionierte Nutzer, während Einsteiger, die bloß ein paar Rhythmen zusammenstellen wollen, schnell überfordert sein dürften.
Komplexes Programm, perfekt dokumentiert
PocketBand Lite ist, gemessen an der Mehrheit der Apps, eine sehr komplexe Anwendung. Nichtsdestoweniger werden Musiker sich schnell in die Handhabung finden, bietet die App doch eine geführte Schritt-für-Schritt-Einführung. Dank der cloudbasierten Arbeitsweise beeinflusst die Geschwindigkeit der eigenen Hardware die Arbeit mit PocketBand Lite nur geringfügig. Dennoch kommt es gelegentlich zu Wartezeiten. Das Design der App ist ansprechend, aber nicht überfrachtet.
Fazit zum Test der Android-App PocketBand Lite
Ambitionierte Musiker werden kaum eine bessere Möglichkeit finden, ihre musikalischen Ideen unabhängig von einem stationären PC professionell umzusetzen.
Gesamtnote 1,42
Funktionalität (45 %) 1,50
Bedienung und Support (40 %) 1,30
Design (15 %) 1,50