Android / SmartphoneDirk Bongardt
Lifestyle: Spiegel - Android-App im Test
Smartphones und Tablets mit Frontkamera verwandelt diese App in einen komfortablen Taschenspiegel mit Zoom, Belichtungskorrektur und „Einfrieren“ des Bildes.
Die Idee ist naheliegend: Smartphones mit Frontkamera eignen sich nicht bloß für Selbstporträts und Videochats, sondern auch, um Make-up oder Rasur zu überprüfen. Eine Spiegel-App gehört bei vielen Smartphones des Herstellers HTC zum Lieferumfang. Die hier kann etwas mehr: Abhängig von den technischen Gegebenheiten kann sie die Helligkeit korrigieren, an Details heranzoomen, und das Bild bei Bedarf auch einfrieren. Bloß Fotos machen kann sie nicht.
Fast wie ein echter Spiegel
Anders als ein echter Spiegel bietet die App ein paar zusätzliche Bedienelemente. Mit denen lässt sich das angezeigte Bild drehen, in der Helligkeit verändern oder vergrößern. Beim Antippen der Schneeflocke friert das Bild ein. Ob sich Zoom und Helligkeit einstellen lassen, hängt von der technischen Ausstattung der verbauten Kamera ab. Im Test erschien auf einem unserer Geräte nur die Meldung „Not supported“. Je nach Ausstattung lässt sich auch die Auflösung variieren, bei einigen Auflösungen erschien das Gesicht jedoch stark gestaucht oder gestreckt.
Fazit zum Test der Android-App Spiegel
Wer dringend sein Äußeres kontrollieren muss, findet die App vielleicht nützlich. Jede bessere Kamera-App bietet aber ähnliche Möglichkeiten.
Gesamtnote: 2,78
Funktionalität (45 %): 2,50
Bedienung und Support (40 %): 3,00
Design (15 %): 3,00