Android / SmartphoneDirk Bongardt
Nachrichten: Flipboard - Android-App im Test
Die Flipboard-App bringt ein individualisiertes Nachrichtenmagazin auf das Android-Gerät. Die Nachrichten entnimmt Flipboard angesagten News-Seiten, Blogs und den Timelines der eigenen sozialen Netzwerke.
Wer sagt eigentlich, dass der Beziehungsstatus der kleinen Schwester weniger wichtig wäre als die Präsidentschaftswahl in den USA? Welche Nachrichten es in die Zeitung schaffen, das entscheiden Redakteure. Welche Nachrichten es ins Flipboard schaffen, entscheiden die Anwender selbst. Denn das elektronische Magazin importiert Nachrichten nicht bloß aus herkömmlichen Quellen und Blogs, sondern kann auch die Timelines sozialer Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter und weitere einbinden, deren Nachrichten dann gleichberechtigt neben dem Weltgeschehen erscheinen.
Undurchsichtige Einrichtung
Wer Flipboard zum ersten Mal startet, wird von einer Art Assistent durch die grundlegende Einrichtung geführt. Dumm, wenn dann nicht gleich alles so eingestellt wurde, wie es der Anwender gern hätte, denn beim nächsten Start ist der Assistent nirgends mehr zu finden, und über die Menütaste lässt sich bloß ein Status-Update für eines der eingerichteten sozialen Netzwerke verfassen. Wohl dem, der irgendwann auf den roten Wimpel mit dem Lupensymbol tippt: Dahinter verbergen sich die verfügbaren Nachrichtenkanäle und der Zugriff auf die eigenen sozialen Netzwerke. Anders, als der Eindruck bei der Ersteinrichtung vermittelt hat, lassen sich neben Twitter und Facebook viele weitere Netzwerke einbinden, etwa Google+, LinkedIn, Flickr oder Tumblr. Einen Augenschmaus und intuitive Bedienung bietet die App dann aber nach einer gründlichen Einrichtung.
Fazit zum Test der Android-App Flipboard
Mit Flipboard lassen sich die individuellen Nachrichten aus sozialen Netzwerken mit Meldungen zum Weltgeschehen mischen.
Gesamtnote 2,37
Funktionalität (45 %) 2,00
Bedienung und Support (40 %): 3,10
Design (15 %): 1,50