Android / SmartphoneDirk Bongardt
Aufzeichnungen: Diaro – Ein Tagebuch - Android-App im Test
Mit Diaro lässt sich ein passwortgeschütztes Tagebuch auf dem Android-Gerät führen. Alle Einträge können mit Fotos und Ortsangaben ergänzt, und mit Hilfe von Kategorien und Tags organisiert werden.
Liebe, Enttäuschung, Überraschung, Schmerz: Viele halten die kleinen und großen Momente ihres Lebens in Tagebüchern fest. Dazu dient die App Diaro: Mit ihr lässt sich ein Tagebuch anlegen, dessen Einträge einerseits per Passwort vor fremden Blicken geschützt werden, und andererseits auch ganz simpel per Facebook, Twitter und Co. veröffentlicht werden können. Jeder Eintrag lässt sich mit beliebig vielen Fotos anreichern, und um später bestimmte Einträge schneller wiederzufinden, lassen sich diese in Kategorien einteilen und mit Tags versehen. Die Tagebuch-Einträge lassen sich in ihrer Gesamtheit auch auf der SD-Karte oder auf einem Dropbox-Konto sichern.
Riskante Updates
Die Handhabung von Diaro erschließt sich selbst: Nach Antippen eines Listensymbols erscheint eine chronologische Übersicht der Einträge, das Kategorien-Fähnchen ermöglicht es, Einträge ihrer Art nach zu filtern, für eine bessere Übersicht sorgt eine Monatskalender-Ansicht, und per Druck auf ein Plus-Symbol lässt sich ein neuer Eintrag erstellen. Über Farbe und Muster kann die Darstellung zudem dem eigenen Geschmack angepasst werden. Nicht optimal gelöst: Backups nimmt die App nicht automatisiert vor, sondern nur nach manueller Auswahl, und etliche Nutzer berichten von Datenverlusten, falsch zugeordneten Daten und durcheinander gewürfelten Bildern nach einem Update. In der Vergangenheit konnten Update-Probleme allerdings oft durch weitere Updates behoben werden.
Fazit zum Test der Android-App Diaro – Ein Tagebuch
Diaro bietet eine optisch ansprechende, technisch recht gut umgesetzte Möglichkeit, ein Tagebuch auf dem Smartphone zu führen.
Gesamtnote: 1,97
Funktionalität (45 %): 2,00
Bedienung und Support (40 %): 2,00
Design (15 %): 1,80