Android / SmartphoneSteffen Zellfelder
Wo ist der Ball?: Das Hütchenspiel - Android-App im Test
Stellen Sie Ihr Wahrnehmungsvermögen auf die Probe: Beim Hütchenspiel müssen Sie nach wilder Mischerei jenen Becher identifizieren, unter dem sich anfangs eine kleine silberne Kugel versteckt hat. Über 101 Level bietet die App, die ersten 50 schafft jedes Kind.
Das Hütchenspiel ist, ebenso wie die gleichnamige App, recht einfach: Becher mit den Augen fixieren, im Blick behalten und nach dem Durchwirbeln mit dem Finger drauf deuten. In den ersten 50 Leveln geht das leider etwas zu leicht: Viel zu langsam bewegen sich die Becher übers Display. Bis so etwas wie eine Herausforderung entsteht, sind Sie erst einmal zehn Minuten beschäftigt. Zwar steigt der Schwierigkeitsgrad (also die Geschwindigkeit der Becher) von Runde zu Runde an, nur eben viel zu langsam. Selbst jenseits von Level 50 hält sich die Herausforderung in Grenzen. Wer einen Fehler macht, wird drei Level zurück geworfen, das passiert aber nur sehr selten. Da hätten sich die Entwickler mehr einfallen lassen können: Kreativere Misch-Methoden oder zusätzliche Bild-Elemente zum Beispiel.
Zu wenig Abwechslung
Sehr viel Abwechslung bietet das Hütchenspiel leider nicht. Die Optionen geben kaum etwas her und jeder Level sieht identisch aus - da stellt sich schnell eine spürbare Monotonie ein. Wenigstens verschiedene Schwierigkeitsgrade hätten wir uns gewünscht - dann kämen einem die zu einfachen Anfangslevel auch nicht wie Zeitverschwendung vor. Das Spiel läuft nur im Querformat.
Fazit zum Test der Android-App Das Hütchenspiel
Kann eine Weile unterhalten - langfristig gibt‘s aber einfach zu wenig Abwechslung.
Gesamtnote: 2,18
Funktionalität (45 %): 2,45
Bedienung und Support (40 %): 1,95
Design (15 %): 2,00
Beim Hütchenspiel müssen Sie auch unter Android nach wilder Mischerei jenen Becher identifizieren, unter dem sich eine kleine silberne Kugel befindet.
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