Android/Smartphone

AfterFocus

von Dirk Bongardt

AfterFocus

AfterFocus
Kategorie:
Fotografie
Aktualisiert:
03.05.2012
Version:
1.1.0
Größe:
1024 kB
Hersteller:
MotionOne
Sprache:
englisch
Lauffähig ab:
2.0
Pro:
  • Intelligente Auswahl von Vordergrund und Hintergrund ohne stundenlanges Maskieren
Contra:
  • Geringe Auflösung (800 Pixel an der längeren Seite) der Resultate
PC-WELT Bewertung:
Store Rating:
Direkt zum Store:

Hauptfunktion der App AfterFocus ist es, selektive Schärfe in herkömmliche Smartphone-Aufnahmen zu bringen. Außerdem bietet sie einige Farbfilter, um Fotos nach der Fokus-Korrektur aufzubessern.

Tiefenschärfe ist kein Wert an sich: Spiegelreflex-Fotografen entscheiden sich oft bewusst dafür, nur das eigentliche Motiv gestochen scharf abzubilden, während Vorder- und vor allem Hintergrund in Unschärfe versinken. Bauartbedingt können die winzigen Objektive von Smartphones das nicht leisten. Hier kommt AfterFocus ins Spiel: Die App separiert Vorder-, Mittel- und Hintergrund, und lässt nur das eigentliche Motiv scharf, während die übrigen Bildelemente mehr oder weniger stark aufgeweicht werden. Wer anschließend auch noch die Farben überarbeiten oder mit Effekten experimentieren möchte, findet in der App zwei kleine Gruppen von Filtern, die sich auf das Bild anwenden lassen.

Per Fingerstrich zum Ziel

Um AfterFocus mitzuteilen, welcher Bildbereich scharf bleiben soll, markiert der Nutzer diesen Bereich grob mit Strichen. Das gleiche tut er anschließend mit dem Hintergrund, der in Unschärfe aufgelöst werden soll. AfterFocus zeigt über Farbmasken an, welche Bereiche der aktuellen Auswahl entsprechen, mit Hilfe eines Radier-Werkzeugs ist dann noch eine Korrektur möglich. Anschließend lässt sich die Unschärfe in Art und Intensität verändern, zudem lassen sich Farb-, Bokeh- und weitere Filter auf das Bild anwenden. Das Resultat kann gleich aus der App heraus in soziale Netzwerke verschickt werden. Wer Hilfe braucht, findet in der App eine umfassende Erklärung.

Fazit zum Test der Android-App AfterFocus

Auch AfterFocus macht aus einer Smartphone-Kamera kein Spiegelreflex-System. Doch für das Spiel mit selektiver Schärfe trotz der bauartbedingt winzigen Optik ist sie unverzichtbar.

Gesamtnote: 1,58

Funktionalität (45 %): 1,50
Bedienung und Support (40 %): 1,50
Design (15 %): 2,00

Freitag, 22.06.2012 | 16:30 von Dirk Bongardt
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