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Musik-Streaming drängt Musik-Downloads zurück

24.03.2017 | 15:13 Uhr |

Die Umsätze durch Musik-Streaming lagen im Jahr 2016 erstmals vor denen mit Musik-Downloads.

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) hat aktuelle Zahlen für den deutschen Markt vorgelegt. Demnach ist die Musikindustrie hierzulande im Jahr 2016 um drei Prozent gewachsen. Der Verkauf von CDs, Schallplatten, Streaming und Downloads hat 1,593 Milliarden Euro Umsatz eingefahren. 

Auch im Zeitalter des Internets bleibt die CD mit einem Marktanteil von 53,8 Prozent der größte Umsatzgenerator, gefolgt von Audio-Streaming mit 24,1 Prozent. Dank eines Wachstums von über 72 Prozent landet das Streaming von Musik erstmals vor den kostenpflichtigen Downloads von MP3-Dateien. Wurden im Jahr 2012 pro Woche noch 99 Millionen Songs gestreamt, waren es 2016 schon 906 Millionen Songs. 

Doch auch die Schallplatte hat mit 4,4 Prozent noch einen beachtlichen Teil zum Umsatz der Industrie beigetragen. Die Branche erwirtschaftet mittlerweile 62,1 Prozent ihrer Umsätze mit physischen Formaten, das Digitalgeschäft trägt 37,9 Prozent bei.

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