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Mikrofonrauschen mit Bordmitteln entfernen

30.03.2017 | 09:35 Uhr |

Tipp: Sie sorgen für eine klarere Sprachübertragung, indem Sie die Rauschunterdrückung im Realtek-Treiber aktivieren.

Wer viel über das PC-Headset Sprach-Chats, VoIP-Telefonate oder sonstige Aufnahmen durchführt, wünscht sich eine möglichst rauschfreie Übertragung seiner Stimme. Denn das sorgt nicht nur für eine bessere Verständlichkeit, sondern erweckt auch einen professionelleren Eindruck. Sie können sich dafür eine dedizierte Soundkarte und ein teures Mikrofon zuzulegen. Oder Sie greifen zu Software von Drittherstellern, die den Ton virtuell veredelt. Die Ausgaben müssen nicht sein. Denn die Tonqualität lässt sich mit Bordmitteln verbessern.

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So ziemlich jedes Mainboard auf dem Markt verfügt über eine integrierte Soundlösung in Form eines entsprechenden Audio-Chips. Tatsächlich setzen fast alle Anbieter von Hauptplatinen auf Geräte von Realtek. Deshalb erklären wir anhand von „Realtek High Definition Audio“, wie Sie die Klangqualität tunen. Laden Sie sich vorab den aktuellen Treiber auf der offiziellen Webseite herunter. Achten Sie bei der Auswahl natürlich auf den richtigen Systemtypen entsprechend Ihres Betriebssystems (also 32- oder 64-Bit). Für die Installation können ein bis zwei Neustarts fällig werden, die Sie auch durchführen müssen. Danach klicken Sie mit der rechten Taste auf das Lautsprecher-Symbol rechts unten in der Windows-Taskleiste und wählen aus dem Kontextmenü den Eintrag „Aufnahmegeräte“. Öffnen Sie mit einem Doppelklick die Eigenschaften Ihres Mikrofons und klicken dann auf die Registerkarte „Verbesserungen“. Dort befindet sich nun unter anderem die Option „Rauschunterdrückung“, die standardmäßig deaktiviert ist. Setzen Sie hier einen Haken, um das lästige Hintergrundrauschen in Ihren Sprachübertragungen zu entfernen - in der Praxis erledigt die Technik einen recht guten Job. Zusätzlich können Sie noch die Option „Nachhallunterdrückung“ aktivieren, falls es bei Ihren Aufnahmen zu Rückkopplungen respektive Echos kommt.

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