2251740

Cougar Immersa im Praxistest

10.02.2017 | 09:31 Uhr |

Für unter 50 Euro möchte Cougar passablen Sound und hohen Tragekomfort für Gamer bieten. Im Test wird sich herausstellen, ob beides klappt.

Das Design des Gaming-Headsets Cougar Immersa erinnert stark an das des Steelseries Siberia Elite, kostet aber nur einen Bruchteil davon. Es handelt sich um ein Modell mit halboffener Bauweise, um sich nicht völlig von der Außenwelt abschotten zu müssen. Cougar betont, dass das Immersa über eine besonders leichte Konstruktion verfügt, die in Zusammenspiel mit den weichen Ohrpolstern und dem flexiblen Kopfband für einen komfortablen Sitz sorgen soll. Den Sound will der Hersteller natürlich nicht vernachlässigt haben: Es kommen 40 Millimeter große Stereo-Audiotreiber zum Einsatz, die für ordentlich Druck sorgen sollen.

TEST-FAZIT: Cougar Immersa

Das Cougar Immersa ist sein Geld definitiv wert. Für unter 50 Euro bietet es einen Gaming-typischen Klang, einen angenehmen, flexiblen Sitz und die Möglichkeit, das Headset auch an Mobilgeräten oder an Spielekonsolen einzusetzen. Als Kompromiss zum günstigen Preis müssen Sie einen leicht dumpfen Klang und ein noch akzeptables Mikrofon und in Kauf nehmen. Außerdem sollten Sie sich auf eine starke Betonung von Mitten und Tiefen einstellen und sich bewusst sein, dass Sie unter den Ohrpolstern recht schnell ins Schwitzen kommen.

+ günstiger Preis

+ hoher Tragekomfort

+ flexibel einsetzbar

- allgemein leicht dumpfer Klang

- Träger kommt schnell ins Schwitzen

Tragekomfort im Check

Cougar verspricht nicht zu viel, wenn es um den Tragekomfort geht. Denn dank des flexiblen Kopfbandes und des biegsamen, orangen Kopfbügels stellt sich das Gaming-Headset optimal auf jegliche Kopfgröße ein. Vorab müssen Sie also nichts einstellen, um das Gerät auf sich anzupassen. Der Sitz ist tatsächlich sehr angenehm und weich, ohne zu sehr zu drücken. Der Polsterüberzug besteht aus Kunstleder, weshalb wir nach einiger Zeit darunter zu schwitzen anfangen.

Dank dem Einsatz von leichten Materialien und weichen Polstern bietet das Cougar Immersa einen hohen Tragekomfort.
Vergrößern Dank dem Einsatz von leichten Materialien und weichen Polstern bietet das Cougar Immersa einen hohen Tragekomfort.
© Cougar

Die beliebtesten & meistverkauften Gaming-Headsets im Praxis-Test

Kabelfernbedienung und flexibles Mikrofon

Am gesleevten (!) Klinken-Anschlusskabel befindet sich eine Kabelfernbedienung, über die sich die Lautstärke mithilfe eines stufenlosen Drehrades regeln lässt. Auch die Stummschaltung des Mikrofons ist über den rückseitig angebrachten Schiebeschalter möglich. Das Mikrofon selbst ist in der linken Ohrmuschel verstaut und lässt sich bei Bedarf einfach herausziehen. Der Mikrofonarm selbst ist überaus flexibel und bleibt an Ort und Stelle, sobald der Gamer ihn zurecht biegt.

Über die Kabelfernbedienung lässt sich die Lautstärke regeln und das Mikrofon stummschalten.
Vergrößern Über die Kabelfernbedienung lässt sich die Lautstärke regeln und das Mikrofon stummschalten.
© Cougar

Auch an Mobilgeräten nutzbar

Ab Werk ist endet das Anschlusskabel in einem einzelnen, 4-poligen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker, um das Immersa beispielsweise auch als Headset an Mobilgeräten oder auch Spielekonsolen betreiben zu können. Für den Anschluss an PC legt Cougar aber einen Adapter bei, um das Gerät in Kopfhörer- und Mikrofoneingang des Computers zu stecken. Mit einer Gesamtlänge von über zwei Metern ist das Kabel auch lang genug für die meisten Nutzungsszenarien.

Das flexible Kopfband passt sich automatisch an verschiedene Kopfgrößen an.
Vergrößern Das flexible Kopfband passt sich automatisch an verschiedene Kopfgrößen an.
© Cougar

Cougar Immersa: Klang auf dem Prüfstand

Für einen ungetrübten Eindruck testen wir die Kopfhörer „out of the box“, also ohne vorher irgendwelche Ton- oder Equalizer-Einstellungen vorzunehmen. Als Zuspieler verwenden wir eine Onboard-Sound-Lösung vom Typ Realtek HD.

Die 5 beliebtesten Gaming-Headsets im Test-Video

Typisch für Gaming-Headsets ist der kräftige Bass und ein Fokus auf die Mitten - da bildet auch das Immersa keine Ausnahme. Gleichzeitig fällt aber auch auf, dass der Ton insgesamt ziemlich dumpf klingt. Mit ein bisschen Feintuning mithilfe des Equalizers lässt sich dieser Umstand abmildern, aber nicht komplett entfernen. Mit der Zeit fällt der dumpfe Klang aber gar nicht mehr so auf.

Beim Design hat sich Cougar von der Konkurrenz inspirieren lassen.
Vergrößern Beim Design hat sich Cougar von der Konkurrenz inspirieren lassen.
© Cougar

Sprachqualität des Headsets getestet

Die Sprachqualität ist in Zeiten von Teamspeak, Live-Chats und Let’s Plays definitiv in den Vordergrund gerückt. Positiv fällt uns auf, dass beim Mikrofon kein Grundrauschen vorhanden ist. Schön ist, dass das Mikrofon auch bei lauter Sprache nicht allzu schnell übersteuert. Die Sprachwiedergabe wirkt aber alles andere als natürlich, wir fühlen uns eher, als würden wir telefonieren (ohne HD-Voice, versteht sich). Alles in allem ist das aber auch kein Beinbruch und noch vertretbar. Wir werden definitiv sowie laut und deutlich verstanden - und darauf kommt es letztendlich an.

Technische Daten

Cougar Immersa

Fernbedienung

Am Kabel

Regler

Lautstärke, Mikrofonstummschaltung

Anschluss, Übertragung

3,5 mm Klinkenstecker

Bauweise

halboffen

Frequenzgang

20 Hz - 20 kHz

Impedanz

32 Ohm

Kabellänge

2,0 Meter

Lautsprecher (Durchmesser)

40 Millimeter

Mikrofon abnehmbar

nein, aber in Orhmuschel aufrollbar

Lieferumfang

Y-Adapter (4-polige, 3,5-Millimeter-Klinke auf zweimal 3-polige 3,5-Millimeter-Klinke)

Allgemeine Daten

Testkategorie

Peripherie

Hersteller

Cougar

Internetadresse

cougargaming.com

Straßenpreis (Stand: 09.20.2017)

46 Euro

0 Kommentare zu diesem Artikel
2251740