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Arbeitsamt stellt 60-Millionen-Euro-Software ein

16.02.2017 | 14:59 Uhr |

Nach vierjähriger Entwicklungszeit kann die neue Software der Bundesagentur für Arbeit nicht überzeugen.

Die Bundesagentur für Arbeit wollte mit einer neuen Software namens Robaso die Arbeitsabläufe deutlich vereinfachen. Das teure IT-Projekt sollte die Daten von 14 unterschiedlichen Anwendungen zentral abrufbar machen. Nach zahlreichen Pannen müssen die 90.000 Mitarbeiter künftig weiter mit den alten Programmen arbeiten.

Die von der Bundesagentur selbst entwickelte Software hat bislang schon 60 Millionen Euro gekostet. Dennoch wies sie immer wieder große Schwächen auf. So lassen sich Kontonummern von Kunden nachträglich nicht mehr ändern – eigentlich eine Grundfunktionalität. Möglich ist eine Änderung nur dann, wenn sämtliche Leistungs- und Vermittlungsdaten erneut eingegeben werden.

Im ersten Praxiseinsatz erwies sich die über vier Jahre entwickelte Software als unflexibel. Eine Anpassung sei laut Bundesagentur zu teuer. Daher wird Robaso nicht weiter getestet und eingestellt.

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